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Wir Ostpreußen

Eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte

Der detaillierte Fluchtbericht seiner Großmutter ist Ausgangspunkt für Jochen Buchsteiners Buch über Ostpreußen. Er schildert die fast vergessene deutsche Provinz in ihrer Tragik, aber auch in ihrer historischen und kulturellen Einzigartigkeit.

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Porträt einer vergessenen Provinz
Wir Ostpreußen

»Es war der 26. Januar 1945. Der Krieg in Europa sollte noch mehr als drei Monate toben, aber für meine Großmutter ging, wie für die meisten Ostpreussen, die alte Welt schon jetzt zu Ende. Sie wollte nicht warten, bis die russischen Soldaten, die durch jahrelange deutsche Verwüstungen rachsüchtig gestimmt waren, in die Heimat einmarschierten und die Herrschaft übernahmen.« 

14 Millionen Flüchtlinge: Zwei Generationen nach Marion Gräfin Dönhoff liefert Jochen Buchsteiner eine Familienerzählung, die einen aktuellen Blick auf die deutsche Vergangenheit wagt.

Der detaillierte Fluchtbericht seiner Großmutter ist Ausgangspunkt für Jochen Buchsteiners Buch über Ostpreußen. Persönlich aber unsentimental verfolgt er den Weg der Gutsbesitzerfamilie in den Westen und spürt dabei dem Verlust nach, der nicht nur den Betroffenen entstanden ist. Es entsteht ein Portrait der fast vergessenen deutschen Provinz, die in ihrer Tragik, aber auch in ihrer historischen und kulturellen Einzigartigkeit sichtbar wird – als verdrängter Teil unserer nationalen Identität.


Bibliografische Daten
EUR 26,00 [DE] – EUR 26,80 [AT]
ISBN : 978-3-423-28470-7
Erscheinungsdatum: 08.05.2025
8. Auflage
288 Seiten
Format : 11,8 x 19,5 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Jochen Buchsteiner

Jochen Buchsteiner, geboren 1965, studierte Politikwissenschaften und Allgemeine Rhetorik. Er war Parlamentskorrespondent der ›ZEIT‹ und berichtete danach 20 Jahre lang für die ›Frankfurter Allgemeine Zeitung‹ aus Südasien, dem Indopazifik und Großbritannien. Heute arbeitet er als Politischer Korrespondent der ›Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung‹ wieder in Berlin. 2005 erschien sein Buch ›Die Stunde der Asiaten. Wie Europa verdrängt wird‹, 2018 ›Die Flucht der Briten aus der europäischen Utopie‹.

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Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung

Jochen Buchsteiner präsentiert: "Wir Ostpreußen. Eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte"

11.05.2026
19:30 Uhr (CEST)
Kronberger Bücherstube
Friedrich-Ebert-Str. 5
61476 Kronberg im Taunus
Veranstaltung

Jochen Buchsteiner präsentiert: "Wir Ostpreußen. Eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte"

25.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Gemeindesaal von St. Nicolai
Papenstr. 17
32657 Lemgo
Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung

Ein elegantes und reflektiertes Buch. Jochen Buchsteiner versteht es, Geschichte anschaulich zu erzä...hlen. (…) Ein eindrückliches Porträt einer Region. (…) Eine pathosfreie Spurensuche, die nichts verklärt, und dennoch nicht auf Leidenschaft verzichtet. mehr weniger

Steffen Mai, 30.12.2025

Frankfurter Rundschau

Geschrieben in einer klaren Sprache und gut komponiert, lässt Buchsteiner die Geschichte wohltuend v...ergangen sein. Er stellt aber unterhaltsam und fundiert das davon vor, was die Enkel und Urenkel der Flüchtlinge und Vertriebenen wissen möchten – und auch wissen sollten. mehr weniger

Tatjana Coerschulte, 20.12.2025

bibliomaniacs.de

Was für ein Buch! ›Wir Ostpreußen‹ von Jochen Buchsteiner ist nicht einfach nur eine Familiengeschic...hte – es ist einleuchtendes, kraftvolles Erinnerungswerk, das ein lange übersehenes Stück deutscher Vergangenheit wieder zum Leben erweckt. mehr weniger

30.11.2025

Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Jochen Buchsteiner zeichnet die Geschichte seiner Familie nach. Und trifft damit einen Nerv..

Jan Sternberg, 13.09.2025

Politik & Kultur

20 Jahre brauchte Jochen Buchsteiner, um diese Aufzeichnungen zur Basis seines Buches zu machen, ind...em er die Geschichte dieser mutigen und starken Frau vermischt mit einem Essay über die Geschichte einer untergegangene Kultur, über Flucht und Vertreibung. Dabei gelingt es ihm, die besondere Schönheit und Eigenheit des ostpreußischen Lebens mit großen Gütern und deren Besitzerfamilien zu schildern. mehr weniger

Barbara Haak, 01.09.2025