Es ist Sommer. Alex Schulman kommt ins Landhaus seiner Mutter, um sie davon abzuhalten, sich zu Tode zu trinken. Und sie zu überzeugen, sich in eine Entzugsklinik einzuweisen. Und er fragt sich: Was genau ist passiert, wie ist aus der schillernden, liebevollen Mutter dieses geisterhafte Wrack geworden? In Erinnerungen erzählt Alex Schulman vom Auseinanderbrechen der Beziehung zwischen Mutter und Sohn und vom verzweifelten Versuch des erwachsenen Kindes, ihr die Hand zu reichen, als die Kluft zwischen ihnen am größten ist.
Eine ergreifende Erzählung von der Liebe eines Kindes zu seiner Mutter, über Co-Abhängigkeit, Sehnsucht und das Bedürfnis nach Versöhnung.
Die autobiographische Vorlage zum SPIEGEL-Bestseller ›Die Überlebenden‹.
3. Auflage
Alex Schulman, geboren 1976, ist einer der populärsten schwedischen Schriftsteller. Sein Roman ›Die Überlebenden‹, 2021 bei dtv erschienen, wurde in 30 Sprachen übersetzt. Mit ›Verbrenn all meine Briefe‹, bei dtv 2022, gelang ihm in Schweden 2018 der Durchbruch als literarischer Autor.
Hanna Granz, geboren 1977, hat zuletzt u.a. Werke von Patrik Svensson, Tove Alsterdal und Sofie Sarenbrant ins Deutsche übertragen.
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Pressestimmen
rbb, Podcast "Orte & Worte"
Unfassbar lesenswert und tröstlich.
Andrea Sawatzki, 24.09.2025
Die Rheinpfalz
Wie präzise und unbestechlich der Autor die Erinnerungsräume seiner Protagonisten abschreitet und da...bei Linien zu sich selbst zieht, warum es zu den Verletzungen kam, die Mutter, Vater, Kinder einander zufügten, ist niemals larmoyant, sondern in hohem Maße mitleidend. mehr weniger
Gabriele Weingartner, 20.09.2025
Freundin
Ein ungeheuer lehrreiches Buch, durchzogen von seelischer Versehrtheit und Liebe.
03.09.2025