Vor einem Jahr brach die Welt von Brooke zusammen, als ihr älterer Bruder den Mord an seinem besten Freund Calvin gestand. Doch als sie Calvins jüngerem Bruder Heath begegnet, ändert sich alles.
»Dieser fesselnde, emotionale Roman spinnt ein faszinierendes Geflecht aus Geheimnissen und Lügen und zeigt, was mit einer Familie passiert, wenn das Undenkbare zur knallharten Realität wird. Ein echter Pageturner!« – Booklist
Vor einem Jahr brach die Welt von Brooke zusammen, als ihr geliebter älterer Bruder den Mord an seinem besten Freund Calvin gestand. Brooke und ihre Familie wurden zu Ausgestoßenen, von allen gemieden, und unfähig einander zu trösten. Brookes einziger Trost bleibt das Eiskunstlaufen. Doch als sie Calvins jüngerem Bruder Heath begegnet, ändert sich alles. Brooke braucht jemanden zum Reden … und Heath auch. Nur sie können nachvollziehen, wie es sich anfühlt. Ihr Bruder: lebendig, aber weggesperrt. Sein Bruder: tot, aber allgegenwärtig. Bald treffen sie sich heimlich und neben seiner Wut und ihrer Schuld beginnen sie Gefühle füreinander zu entwickeln, mit denen beide nicht gerechnet haben …
- Hochwertig veredelt mit gestalteter umliegender Schmuckklappe
- Enthaltene Tropes: Forbidden Romance, Slow Burn, Secret Love, Enemies to Lovers, Found Family, Healing
1. Auflage
Abigail Johnson wurde 1980 in Pennsylvania geboren. Seit einem Autounfall mit siebzehn Jahren ist sie querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Das hält sie allerdings nicht vom Bodysurfen in Mexiko, Achterbahnfahren oder Romaneschreiben ab. Abigail Johnson ist Autorin von mehreren Jugendromanen.
Michaela Kolodziejcok hat Sprachwissenschaften, Publizistik und Amerikanistik studiert, bevor sie mehrere Jahre als Kinder- und Jugendbuchlektorin tätig war. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Lektorin und Übersetzerin.
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Das Cover und der Klappentext haben mich bei dem Buch sofort angesprochen.Es geht um Brooke und Heath, aber vor allem um Brooke.Seit ihr älterer Bruder Jason vor ungefähr einem Jahr den Mord an seinem besten Freund Calvin gestand, ist in Brookes Familie nichts mehr, wie es war.Die gemeinsamen Familienessen mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester Laura sind vor allem schweigsam. Man spürt richtig, wie bedrückend die Stimmung am Tisch ist.Brooke selbst wird von ihren ehemaligen Freunden auf der Straße komisch angeschaut. Lediglich in Maggie findet sie eine Person, mit der sie gerne Zeit verbringt und die unter keinen Umständen erfahren soll, was Brookes Bruder getan hat, um Normalität zu bewahren.Als Brooke nach langer Zeit Heath, Calvins jüngerem Bruder, begegnet, kommen die beiden ins Gespräch und es bahnt sich trotz anfänglicher Wut, von der Heath viel in sich trägt, etwas zwischen den beiden an, das ihre Familien gar nicht gutheißen.Ich mochte das Thema der Geschichte sehr gern.Es hängt die ganze Zeit eine gewisse bedrückende Atmosphäre im Raum, aber gerade das fand ich spannend.Der Schreibstil von Abigail Johnson ist sehr angenehm.Durch die eingearbeiteten Rückblicke erfährt man immer mehr aus der Vergangenheit und es setzt sich ein noch vielschichtigeres Bild zusammen.Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung :-)
Das Buch bietet eine für mich völlig neue Thematik, die ich in dieser Form noch nie gelesen habe. Die Geschichte spielt in den Südstaaten, genauer gesagt in Texas, was die Atmosphäre der Kleinstadt und die damit verbundene Ächtung (Jeder kennt jeden) von Brookes Familie besonders spürbar macht. Brooke ist eine Protagonistin, deren Emotionen – von Trauer über Verzweiflung bis hin zur inneren Zerrissenheit – durchweg greifbar sind. Durch die Rückblenden, die Einblicke in das “Davor” geben, wird ihre Gefühlswelt noch intensiver und man spürt ihre Ohnmacht, niemanden zum Reden zu haben, besonders stark. Diese Einsamkeit führt dazu, dass viele Passagen von Brookes inneren Monologen und Gedanken geprägt sind.Besonders spannend fand ich, dass die Geschichte ausschließlich aus Brookes Perspektive erzählt wird. Dadurch kann man Heaths Gefühle nur durch ihre Augen ergründen, was die Verbindung der beiden und die emotionale Tiefe ihrer Beziehung besonders intensiv macht. Die bedrückende Atmosphäre der Kleinstadt und die Ausgrenzung ihrer Familie sind ebenfalls sehr authentisch und beklemmend dargestellt.Trotz der schwerwiegenden Themen liest sich das Buch durch die schnellen Kapitel flüssig. Lange bleibt unklar, ob der Mord an Calvins Freund wirklich noch aufgeklärt wird, doch nach der Hälfte des Buchs wird die Nacht des Verbrechens stärker thematisiert, was die Spannung enorm steigert.Ein überraschend großer Teil des Buchs widmet sich Brookes Leidenschaft, dem Eiskunstlaufen. Obwohl dieser Aspekt einen bedeutenden Raum einnimmt, handelt es sich hier nicht um eine typische Sports-Romance, sondern um eine vielschichtige Erzählung über Schuld, Schmerz und die Suche nach Vergebung.
Wunderschöne und berührende Story! Vor allem die ersten 100 Seiten haben mich extrem begeistert. Das ist keine Liebesgeschichte. Es ist ein wundervoller Roman über zwei Familien auf unterschiedlichen Seiten einer Tragödie und wie Verlust und Schmerz alles zerstören und verändern können. Es war sehr bewegend und mir haben die Charaktere wirklich gut gefallen. Auf der einen Seite war sie - unschuldig an allem - und doch von jedem in der Stadt gehasst und gemieden. Da zieht jemand Neues her und sie traut sich nicht sich zu öffnen aus Angst vor Zurückweisung. Auf der anderen Seit er - der in Trauer und Schmerz versinkt - und versucht es nicht an allen auszulassen. Trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass zu viele Türen geöffnet wurden für die (seitentechnisch) einfach kein Platz war. 300 Seiten mehr und es wären definitiv 5 Sterne gewesen. So hat es den einzelnen Handlungsfelder etwas an Tiefe gefehlt, aber nichtsdestotrotz war es eine wahnsinnig rührende Story die zum Nachdenken anregt ?
Diese Geschichte ist wirklich gut, aber auch sehr schwermütig. Das behandelnde Thema, hab ich so noch nie gelesen. Denn wen interessiert auch die Sicht, der Familie, des Täters?Mich hat Geschichte recht schnell gepackt und die melancholische Stimmung ging mir richtig unter die Haut.Einzelne Rückblenden untermauern das Drama noch zusätzlich. Brooke ist eine junge Erwachsene, mit einem düsteren Schicksal. Sie versucht das Beste daraus zu machen, trifft dabei aber nicht immer die klügsten Entscheidungen.Es gibt einige Nebencharaktere, welche toll dargestellt sind und einen wichtigen Platz in der Geschichte einnehmen. Unter anderem auch Heath, den Bruder des Opfers. Mit ihm bahnt sich eine kleine Romanze an, die mir, in der Handlung, leider etwas zu kurz kam.Das Cover gefiel mir gut, wobei es nicht so sehr zu dem Inhalt passt. Schutzklappen sind nicht so meins.
Inhalt:Brookes Welt ist zusammengebrochen, als ihr geliebter Bruder den Mord an seinem besten Freund gestand, während Heaths Welt stehenblieb, als sein älterer Bruder Calvin umgebracht wurde. Brooke wird von allen gemieden, sie hat niemanden zum Reden. Alle haben sich von ihr abgewendet. Doch als sie Calvins jüngerem Bruder Heath begegnet, ändert sich alles. Bald treffen sie sich heimlich und neben seiner Wut und ihrer Schuld beginnen sie Gefühle füreinander zu entwickeln, mit denen beide nicht gerechnet haben.Meinung:Brooks Geschichte hat mich tief berührt. Ich konnte nicht nur mitfühlen, sondern tatsächlich Brookes Emotionen spüren. Das Buch hat mich alles fühlen lassen: Trauer, Wut und zum Schluss auch Hoffnung. Tatsächlich stand Brookes und Heaths Liebesgeschichte nicht im Fokus, was mir sehr gut gefallen hat, da es andere Themen gab, die wichtiger waren und mehr Raum verdient und auch bekommen haben. Genau wie Brooke habe ich an Jasons Schuld immer wieder gezweifelt und deshalb gehofft, dass er unschuldig im Gefängnis sitzt. Als Brooke endlich erfährt, was in jener Nacht wirklich geschehen ist, war ich für einen Moment geschockt, denn das habe ich nicht kommen sehen. Es passiert im Grunde nicht viel und dennoch mochte ich die Geschichte. Denn auch wenn ich zuvor schon viel traurigere Bücher gelesen habe, fühlte sich dieser Roman ehrlich und authentisch an. Was mir eventuell etwas zu kurz kam, waren Heaths Gedanken und Gefühle. Hier hätten vielleicht ein paar Kapitel aus seiner Sicht geholfen, um die Perspektive der „Opferfamilie“ darzustellen. Und leider muss ich noch etwas anmerken, was mich schier wahnsinnig gemacht hat: die Schmuckklappe. Als ich das Buch zum ersten Mal in der Verlagsvorschau erblickt hatte, dachte ich mir, dass ich selten so einen schönen Farbschnitt gesehen habe. Nun denn, ich habe dann schließlich auch irgendwann festgestellt, dass es kein Farbschnitt, sondern eine Schmuckklappe ist, die schön aussieht, aber sonst eher ein Störfaktor ist. Wie soll man denn die Klappe biegen bzw. knicken, um das Buch lesen zu können? Bis zur letzten Seite bin ich nicht dahintergekommen.Fazit:„Even if I fall“ von Abigail Johnson hat mich tief berührt. Sehr intensiv und unglaublich ergreifend transportieren die Worte der Autorin Bilder und Emotionen, die man nicht so schnell vergisst. Dieses Buch über ein Mädchen, deren Leben sich quasi über Nacht und ohne eigenes Verschulden ändert, hat mich nicht nur aufgewühlt, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und natürlich 4,5 von 5 Sternchen.Lieblingszitat:„Ich weiß, wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, aber dich in meinem Leben zu haben, hilft mir. Es hilft mir, mich weniger allein zu fühlen. Empfindest du nicht … genauso?“ (S. 221)
Zum Inhalt: Für Brooke brach vor einem Jahr die Welt aus ihren Angeln. Ihr Bruder Jason gestand, das er seinen besten Freund Calvin getötet hat. Daraufhin wurde Brooke und Ihre Familie innerhalb Ihres Heimatortes wie Aussätzigen behandelt. Auch von dem bisherigen Freundeskreis ist nichts mehr übrig geblieben. Brooke findet Trost in Ihrer Liebe zum Eiskunstlauf, da Ihre Familie es offensichtlich nicht schafft, das Geschehene zu verarbeiten. Doch dann trifft Brooke auf Heath, dem jüngeren Bruder von Calvin. Beide merken sehr schnell, das nur Sie nachvollziehen können, wie es sich anfühlt, einen solchen Verlust bzw. eine solche Tat zu verarbeiten. Doch, mit den aufkeimenden Gefühlen, haben beide nicht gerechnet.Meine Meinung: Diese Story ist wirklich ein Highlight für mich. Die Emotionen wurden sehr gut herausgearbeitet, bei diesem nicht einfachen Thema. Ich mag die Charaktere, da diese sehr sympathisch und liebenswert sind. Der Schreibstil der Autorin hat es einfach gemacht, dieser dramatischen Geschichte zu folgen. Das Buchcover gefällt mir sehr gut, da es das Thema gut unterstreicht.
Durch das ansprechende Buchcover sowie der interessanten Leseprobe hat sich das Buch direkt angesprochen. Der Klappentext verrät, dass es in „Even If I Fall“ um Trauer, Wut, Verlust und die Suche nach dem „Warum“ geht. Brookes älterer Bruder gesteht den Mord an seinem „eigentlich“ besten Freund. Das Urteil: Gefängnis. Aber nicht nur Brooke leidet unter dieser Tat. Der kleine Bruder von dem ermordeten Calvin hat seinen Bruder verloren und eine unglaubliche Wut in sich. Brooke und Calvin treffen sich beim Eiskunstlaufen und so lernen sie, gemeinsam diese Tat zu verdauen. Calvin mit seiner unnachgiebigen Wut, Brooke mit ihren Schuldgefühlen. Auch wenn sie es nicht wollen entsteht aus der Wut und Schuld bald tiefere Gefühle füreinander….Die Geschichte hat mich absolut abgeholt und in ihren Bann gezogen. Sie ist emotional, traurig aber auch wunderschön. Geweint habe ich trotzdem an der ein oder anderen Stelle.Alles in allem hat mir das Buch unglaublich gefallen. Ich würde es jedem weiterempfehlen.
Das Buchcover ist unglaublich schön und liebevoll gestaltet, aber meiner Meinung nach zu fröhlich und verspielt für den doch sehr tiefgründigen Inhalt.Vor einem Jahr gestand Brookes Bruder den Mord an seinem besten Freund. Damit brach für Brooke und ihre Eltern die Welt zusammen. Seitdem sind sie Ausgestoßene in ihrem Heimatort und werden von fast allen wie Dreck behandelt. Gerade Brooke leidet sehr darunter. Dazu kommt noch die Belastung für die Familie selbst, zu wissen, dass ein Mitglied zu so etwas fähig war und jetzt für Jahrzehnte hinter Gittern sitzen wird. Jeder geht damit unterschiedlich um, aber eben jeder für sich allein.Doch neben Brookes Familie ist noch eine andere an dieser Tat zerbrochen und zwar die des Opfers, Heaths Familie. Und als er und Brooke immer öfter Zeit miteinander verbringen, kommt auch immer wieder die Frage auf, wie sie beide mit der Sache zwischen ihren Brüdern umgehen sollen.Es geht im Buch um ein Tabu-Thema. Kaum jemand fragt sich, wie die Familien der Täter mit so einer Situation umgehen. Im Vordergrund steht so gut wie immer das Leid der Opfer. Was eine Familie ertragen muss, aus der jemand zum Mörder geworden ist, macht einen traurig, sprachlos und regt sehr zum Nachdenken an.Ein tolles Buch mit einer wichtigen Botschaft. Auf die Liebesgeschichte hätte ich persönlich allerdings verzichten können, da es wichtigere Themen gab.Fazit: Eine packende Geschichte, die man nicht so schnell vergisst!
„Even if i fall“ war mein erstes Buch von Abigail Johnson. Die Thematik, die vielversprechende Leseprobe und auch die schöne Aufmachung des Buches fand ich so ansprechend, dass ich mich für ein Leseexemplar beworben habe. Das Cover gefällt mir sehr gut, die Blumen im Eis finde ich für das Thema gut gewählt, die Farben passen dazu und die zusätzliche „Einschlaglasche“ trägt für mich außerdem zur schönen Optik bei. Die Geschichte erzählt das Drama um Brookes Familie, welchen Anfeindungen und Ausgrenzungen sie ausgesetzt sind, seit Brookes großer Bruder Jason seinen besten Freund Cal ermordet hat. Gleich zu Anfang der Geschichte weiß man, dass Jason zwar verurteilt im Gefängnis sitzt, aber lange Zeit ist nicht klar, welch Geheimnis außerdem hinter dem Mord steckt. Als Brooke, gefangen in ihrer Trauer, sich zaghaft mit Cal‘s Bruder Heath anfreundet, entstehen ganz neue Schwierigkeiten. Der Schreibstil war leicht und flüssig, die Dialoge der Protagonisten glaubhaft. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Der Einstieg war leicht, in der Mitte hatte es für mich immer mal wieder kurze Längen, ab der Hälfte wurde es aber wieder zunehmend spannend.
Das Cover gefällt mir ganz gut.In „Even if I fall“ geht es um Brooke, deren Bruder einen Mord begangen hat an seinem besten Freund Calvin.Ihre Familie ist daran zerbrochen. Doch damit sind sie nicht allein, auch Calvins Familie ist daran kaputt gegangen.Eines Tages trifft Brooke auf Calvins Bruder Heath. Keiner versteht besser wie sie sich fühlt. Beide beginnen miteinanderzu reden und kommen sich näher. Doch nicht jeder ist davon begeistert.Meinung: Das Buch wirft einen sofort ins Geschehen und lässt sich wirklich flüssig lesen. Ohne viel Drumrum konnteich mir alles gut vorstellen. Die Atmosphäre hat mir sehr gefallen. Es war vorsichtig, leicht und trotzdem traurig undemotional, ohne einen zu erschlagen. Die Entwicklung unter den Charakteren hat mir auch gut gefallen.Jasons Gefühle waren auch nachvollziehbar, obwohl alles nur aus einer Sicht erzählt wurde. Super gemacht.Ein kleiner Funke hat mir noch gefehlt.